Karate (japanisch 空手, dt. „leere Hand“) ist eine Kampfkunst, die sich bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo sich okinawanische Traditionen (Okinawa Te, 手) mit chinesischen Einflüssen (jap. Shorin Kempō / Kenpō; chin. Shàolín Quánfǎ) zum historischen Tode (okin. Tōdi, 唐手) verschmolzen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand dieses seinen Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort als Karate über die ganze Welt verbreitet.
Der japanische Großmeister Chojiro Tani, entwickelte 1940, aus dem Shito- Ryu kommend, das Shukokai Karate.
Ein früherer Schüler, Soke Shigeru Kimura, 10.Dan, begann im Alter von 16 Jahren, unter Tani Sensei, mit Karate. Nachdem er im Alter von 21 Jahren zweimal die Weltmeisterschaften aller Karatestile gewann, widmete sich Kimura Soke ausschließlich der Weiterentwicklung des Shukokai Karates. Er reiste in zahlreiche Länder und begeisterte weltweit Schüler mit seiner besonderen Technik.
Seinem Verständnis für Bewegungsabläufe, seiner Kompetenz von Anatomie und Körpermechanik und seinem tiefen Gefühl für den Budo-Geist, ist es zu verdanken, dass sich Kimura Shukokai Karate zu einer effizienten Kampfkunst und Selbstverteidigung entwickelte.
1995 verstarb Shigeru Kimura im Alter von 54 Jahren.
Nach seinem Tod gründeten seine Seniorschüler Shihan Bill Bressaw (USA), Shihan Lionel Marinus (SA), Shihan Chris Thompson (SA) und Shihan Eddie Daniels (UK), den Weltverband Kimura Shukokai International (KSI). Alle sind z. Zt. Träger des 9. Dans. Die Organisation wird weiterhin von Ihnen geleitet. Im Januar 2020 verstarb Shihan Eddie Daniels.
In Deutschland wird Kimura Shukokai International von Sensei Edmond Horn, 7. Dan, geleitet. 1986 gründete er die Deutsche Shukokai Karate Organisation (DSKO).